Was übt die CP Intensivpflege aus?

Was bedeutet eigentlich außerklinische Intensivpflege? In diesem Blogeintrag erfahren Sie es!


CP steht für ganzheitliche Intensivpflege

In meinem ersten Blogeintrag ging es um die Erfolgsgeschichte von der CP Intensivpflege GmbH. Heute möchte ich Ihnen unsere Dienstleistungen vorstellen. Wir klären die Frage: “Was bieten wir als außerklinischer Intensivpflegedienst unseren Klienten*innen an?”

Oft werde ich gefragt, was ich beruflich mache. Meine Antwort lautet immer:

“Ursprünglich bin ich Fachkrankenpfleger für Anästhesie- und Intensivpflege mit 16 Jahren innerklinischer Intensiverfahrung…”

…und seit mittlerweile über sieben Jahren bin ich als Geschäftsführer eines außerklinischen Intensivpflegedienstes mit ca. 100 Mitarbeiter*innen zuständig.

Meistens sehe ich beim Erzählen schon sehr schnell die Fragezeichen im Gesicht meines Gegenüber auftauchen:

“Außerklinische was…?”

Dann beginne ich meinen Monolog: Wir versorgen Klienten*innen mit unterschiedlichsten Krankheitsbildern (COPD, hypoxischer Hirnschaden, Querschnittgelähmte, Schlaganfallpatienten, ALS etc.), die tracheotomiert und/oder beatmet sind. Diese Personen werden in ihrer Häuslichkeit in ganz Oberfranken von unseren Pflegeteams versorgt.

“Ist das sowas wie ein ambulanter Pflegedienst?”,

fragen meine Gegenüber dann oftmals. Fast. Meine Mitarbeiter*innen fahren mit ihrem eigenen Auto in die häusliche Versorgung. Sie bleiben zwischen 8 und 12 Stunden bei einem Klienten und werden dann von der nächsten Schicht abgelöst. Wir versorgen sozusagen rund um die Uhr im 2- bzw. 3-Schichtbetrieb.

“Und was machen die Mitarbeiter*innen den ganzen Tag?”

Sehr gute Frage, denke ich, aber wirklich leicht zu beantworten:
Meine Mitarbeiter*innen machen dasselbe wie ihre Kollegen und Kolleginnen in anderen Einrichtungen, allerdings haben sie mehr Zeit dafür.

“Pflegen, wie wir es gelernt haben.”

Oft habe ich das gehört von meinen Angestellten. Die Grundpflege dauert bei uns schon mal 1 1/2 Stunden. Das Personal hat keinen Druck und kann sich daher viel Zeit für eine ordentliche Grundpflege nehmen. Einer unserer obersten Grundsätze lautet:

“Wir richten uns nach den Wünschen der Klient*innen und deren Angehörigen.”

Wenn der*die Klient*in erst um 11 Uhr gewaschen werden will, dann ist es halt so…

Die “Lagerungen” zum Beispiel können häufiger vorgenommen werden.

Unsere Klient*innen werden, wenn möglich, mehrfach am Tag mobilisiert. Das kann z.B. in einen Rollstuhl praktisch umgesetzt werden. Hilfsmittel, wie der Lifter, sind in allen Versorgungen vorhanden. Manche Mitarbeiter*innen gehen mit ihren Klient*innen spazieren (das werde ich einem späteren Blog noch viel genauer beschreiben).

Dann sind die Pflegefachkräfte verantwortlich für die Überprüfung und Handhabung der technischen Geräte vor Ort (Beatmungsgerät, Absauggerät, Ernährungspumpen, spezielle Lagerungsmatratzen etc.). Für die korrekte Umsetzung der Überprüfung bzw. Handhabung vor Ort gibt es spezielle Einweisungen, die die korrekte Überprüfung/Handhabung sicherstellen.

Eine weitere Aufgabe ist das Versorgen von Wunden oder Zugängen. Die Versorgung geschieht in Absprache mit den behandelnden Ärzt*innen.

Ein Hauptteil unserer Arbeit ist die sogenannte Interventions-bereitschaft. Der*die Mitarbeiter*in muss ständig in Bereitschaft sein, den Klienten vor einer lebensbedrohlichen Situation zu schützen.

Die Pflegefachkraft muss zum Beispiel erkennen, wann der Klient abgesaugt werden muss. Wenn die Beatmungsmaschine ausfällt, muss die Pflegefachkraft den Klienten unverzüglich mit einem Beatmungsbeutel beatmen.

Man sieht bei solchen kritischen Situationen, dass die*der Mitarbeiter*in eine hohe Verantwortung tragen müssen.

-> Dementsprechend werden sie von uns geschult und weitergebildet.

Jede*r meiner Angestellten erhält eine adäquate Einarbeitung in die 1:1 Versorgung.

Zusätzlich bieten wir eine 24-Stunden-Rufbereitschaft an. Die Mitarbeiter können sich also jederzeit darauf verlassen, eine Rücksprache bei fachlichen Angelegenheiten zu bekommen. Auch auftretende Probleme oder Dienstausfälle werden somit schnellstmöglich behoben. Und das kommt an! Die Mitarbeiter nutzen den fachkundigen Background gerne.

Ein wichtiger Teil unserer Arbeit ist natürlich die Dokumentation, die immer noch viel Zeit in Anspruch nimmt. Das kann man aber nicht mit anderen Einrichtungen vergleichen, da wir ja nur einen Klienten zu dokumentieren haben.

Ein*e Mitarbeiter*in kann während der Arbeit auch Fortbildungen besuchen, die wir über eine Onlineplattform anbieten. Hier hat er*sie Zugriff auf über 400 Onlineschulungen, die auch speziell für die außerklinische Intensivpflege konzipiert sind.

Was ist für mich das schönste an der außerklinischen Intensivpflege?

Das schönste an der außerklinischen Intensivpflege ist die enge Zusammenarbeit mit den Angehörigen.

Welche Parteien sind noch in der 1:1 Versorgung vertreten?

Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit den Haus- und Fachärzt*innen sowie anderen Fachbereichen, wie Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten. Dies bringt viel Abwechslung und bereitet Freude. Gerade wenn die Therapeut*innen den*die Klienten*in besucht haben und man die Fortschritte beobachten kann. Die Mitarbeiter*innen arbeiten eng mit den Therapeut*innen zusammen und führen deren Arbeit auch ohne deren Beisein fort. Das beschleunigt natürlich eine Therapie.

Hier steht das Ganzheitliche im Vordergrund.

Das ist der Ansatz der CP Intensivpflege GmbH und findet sich auch im Slogan der OPSEO Gruppe.

Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen und ich habe ein paar Fragen zur “Außerklinischen” klären können. Haben Sie auch schon Erfahrungen mit der außerklinischen Intensivpflege gemacht? Egal ob als Pflegefachkraft, Angehörige*r oder vielleicht sogar Betroffene*r… dann würde ich mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit mir teilen würden.

Oder  haben Sie vielleicht noch Fragen? Dann nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

In den nächsten Blogeinträgen werde ich Ihnen die außerklinische Intensivpflege noch etwas näherbringen und Ihnen zeigen, was für eine schöne Versorgungsform die 1:1 Versorgung ist.

Wenn Sie noch mehr von CP sehen und erfahren möchten, schauen Sie doch mal auf Social Media vorbei. Das würde mich sehr freuen. Genauso freue ich mich über einen Kommentar oder ein Like zu diesem Blogbeitrag.

Bis zum nächsten Blogeintrag!

Servus sagt

IHR

Carsten Lehle


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CP Intensivpflege GmbH – Geschäftsführer Carsten Lehle

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